HippeliDesign

Malerei

Hier finden Sie eine Auswahl meiner Arbeiten als Malerin vom Frühwerk bis zu den neuesten Bildern.
Bei Interesse oder Rückfragen kontaktieren Sie mich gerne per mail: info@hippelidesign.deaktuell

 

In den Edding-Bildern wurde ich inspiriert von typischen Skizzen/Krakeleien, die ich ganz nebenbei während des Telefonierens zu Papier brachte. Ich benutzte u.a. den klassischen Edding-Marker in verschiedenen Stärken und Filzstifte. Ich fing unstrukturiert an und ließ zu was entstand – eine bizarre Welt – in Form eines Wandteppichs aus seltsamen Symboliken – Tiefsee-Vaginas, tätowierte Bratwürste, insektenähnlichen Flugobjekten oder in Form eines großen fiktiven Porträts, welches an die Gesichtsbemalungen der Maoris erinnert.

 

In den folgenden abstrakten Serien geht es mir in erster Linie darum, ein Spannungsverhältnis durch Übereinanderlegen von vielen Schichten zu erzeugen. Die Serie „Schlingen, Schlaufen und Schleifen“ entstand aus dem Versuch, den Fluß des Pinsels so wenig wie möglich zu unterbrechen bei einem Sichtabstand zur Leinwand von höchstens 10-20 cm – um auf diese Weise das Ganze „aus dem Auge zu verlieren“. Erst mit Aufbrauchen der Pinselfarbe mußte der Vorgang des kalligrafischen Malens unterbrochen werden. Es ist eine Form des völligen Aufgehens in Linie und Schwung.

 

2010-2000_Balken

Androgyne Figuren und fiktive Tiergestalten
Die Wesen in Hippelis Malerei bleiben auch bei eingehender Betrachtung mehrdeutig – und regen so zum Dialog an. Dass wir nicht mit Sicherheit sagen können, ob sie zueinander finden, weiter auf der Suche sein werden, wohin sie sich bewegen, ob allein oder zusammen – mit diesen Fragen laden uns die Bilder augenzwinkernd dazu ein, weiter nachzudenken. In der Dimension des fiktiven Raumes, der bisweilen durch einen Horizont große Weite suggeriert, kommen uns die ProtagonistInnen entgegen, oft sehr nahe. Sie fordern uns auf eindringliche Weise auf, ihre Welt zu ergründen. Dieser charmanten Einladung kann man selten widerstehen.
C. Kliemt

Arche Noah der Malerei
Als die Tiere- und Menschenpaare sich vor den biblischen Sintfluten auf die Arche des Noah flüchteten und ziellos im Gewittersturm auf dem Ozeane seekrank umherschlingerten und irgendwann auf dem Berg Ararat strandeten und von dort aus die Welt neu besiedelten… – … als die Tiere und Menschen sich vor den medialen Bilderfluten in die fränkischen Wälder flüchteten und ziellos umherirrten, fanden sie eine Heimstatt bei Sabine Hippeli im Atelier, die später mit ihnen im Gepäckwagen in Berlin strandete und die nun von hier aus neu in die Welt hinausgehen: Paare, die Pläne und Zukunft haben, Elche, die Bratwürste lieben, Südseematronen, Blumenkelche und Schlinggewächse, auch Paare, die nur herumstehen dafür aber wettlaufenden Pferden und Hasen zuschauen, hungrige Tüpfelhyänen und sanfte Rehluder, Tasmanische Teufel, rassige Hunde und eilige Straußenvögel und Hoppe-Hoppe-Reiter: Vorwärts zu neuer Primamalerei. Und so kommt es, dass es in Berlin wieder Bilder für die schönere Zukunft gibt, wenn die unselige unsägliche Bilderflut verebbt sein wird. Prima Malerei.
N. Nering, Galerie Nering + Stern
Das gepiertce Rehluder l 140 x 180 cm l Acryl auf Leinwand I 2010
Das gepiercte Rehluder – der sanfte Blick gepaart mit dem Nasenring des wilden Stiers? „Komm, spiel mit mir!“ – die fortwährende Aufforderung der fiktiven Tiergestalten in Hippelis Malerei ist mit diesem Bild zum Klassiker geworden. Ein Prachtschinken für Freunde der charmanten Ironie.
C. Kliemt

1999-1991_BalkenHier sehen Sie mein frühes Werk. Wild, frech, frei und skurril.

 

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